Hundeschule Dresden 

Wir haben das Konzept für Sie und Ihren Hund.

 

Team

Die Zweibeiner sind:

Anke Theissig - Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin (IHK)


  • - geboren 1978 in Dresden und auch hier aufgewachsen. 
  • - 1996 bis 2000 Studium der Agrarwirtschaft an der HTW Dresden (FH)
  • - 2001 bis 2003 Angestellte der LfL im Bereich Futtermittelkontrolle im Außendienst
  • - Mutter zweier Söhne
  • - seit 2005 als Hundetrainerin tätig
  • - seit 31.01.2016 zertifizierte Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin (IHK)

 

Die Tierliebe wurde mir durch meine Mutti vererbt. Zu den ersten eigenen Tieren gehörten eine Landschildkröte, Wellensittiche und Fische. Da wir keinen eigenen Hund besaßen, holte ich mir verschiedene Tiere dieser Gattung zum spazieren gehen von Bekannten und Familienangehörigen.
Die ersten Erfahrungen mit der Hundeerziehung machte ich durch die Freundschaft zu einem Border-Collie-Münsterländer-Mischling, der sich in seinem zu Hause erfolgreich als Rudelführer etabliert hatte. Er besaß einen Sessel, ein Ehebett, ein Frauchen usw. Alle diese Dinge verteidigte er massiv gegen zu nahe kommende Zweibeiner. Ließ man ihn allein, zerstörte er alles was ihm in die Quere kam. Leinte man ihn ab, ging er natürlich seine eigenen Wege.
2 Jahre nachdem ich ihn kennengelernt und angefangen hatte, mich mit ihm zu beschäftigen, konnte er überall ohne Leine gehen und wich mir nicht mehr von der Seite. Wir waren zu einem Team geworden.
Während der Schulzeit arbeitete ich jedes Wochenende und in den Ferien ehrenamtlich im Tierheim Dresden und machte Praktika bei verschiedenen Tierärzten. Nach dem abgeschlossenen Agrarwirtschaftstudium kam die Überlegung es doch noch mit der Veterinärmedizin zu probieren und es folgte ein Praktikum in der Tierklinik von Dr. Pfeil auf der Fischhausstrasse. Ich entschied mich aber doch dafür mehr Zeit nur mit Hunden zu verbringen.
Mit dem Auszug von Zuhause konnte ich mir meinen Traum, den ersten eigenen Hund zu haben, verwirklichen. Dieser fand durch einen Türkeiurlaub meiner Schwester auf Umwegen zu mir. Tom, ein türkischer Straßenhund, zog bei mir ein. Mein damaliger Freund ließ mich nun entscheiden: Hund oder er.... für mich stand keine Frage: Ich nahm den Hund und habe es bis heute nicht bereut!
Bald darauf lernte ich meinen jetzigen Mann kennen:


 Fabian Theissig - Hundeerzieher und Verhaltensberater (IHK)


  • - geboren 1977 in Magdeburg, aufgewachsen in Dresden.
  • - 1995 bis 1996 Zivildienst
  • - 1996 bis 2003 Studium der Geographie an der TU Dresden
  • - seit 2004 selbständiger Hundetrainer in der Hundeschule Dresden
  • - seit 05.03.2016 zertifizierter Hundeerzieher und Verhaltensberater (IHK)

 


Die Tierliebe wurde in der Kindheit mit verschiedenen Haustieren wie Hamstern und einem Alexandersittich befriedet. Auch Vogelkinder, die aus dem Nest gefallen waren, kleine Igel, die den Winter sonst nicht überlebt hätten und ein Hasenbaby dessen Mutter tot war, wurden im Kinderzimmer aufgenommen, aufgepäppelt und wieder ausgesetzt.
Der Kontakt zu Hunden intensivierte sich schlagartig mit dem Kennenlernen meiner Frau Anke. Überall wo wir hingingen war von nun an Tom an meiner bzw. unserer Seite.
Nach einem knappen Jahr kamen wir aus dem Dresdner Tierheim mit einem zweiten Hund nach Hause: Louis. Es machte uns beiden sehr viel Spaß mit beiden Hunden und auch Hunde von Freunden durften gern bei uns übernachten oder Urlaub machen.

Doch als Louis erwachsen wurde begannen die Probleme: er ging auf alle Hunde los. Tom spürte diese Macht und begann diese auch für sich zu nutzen und gemeinsam machte das alles noch viel mehr Spaß...
So kamen wir zu unserem ersten Kontakt mit Thomas Baumann. Bald darauf verbrachten wir jedes Wochenende im Hundezentrum Baumannmühle in Helbigsdorf und lernten dort sehr viel über Hunde, deren Verhalten, die innerartliche Kommunikation und das Lernverhalten von Hunden. Uns faszinierten die Spiel- und Rauferstunden. Später durften wir auch ab und zu "hinter die Kulissen" schauen und uns z.Bsp. Wesenstests von verschiedenen Hunden mit anschauen und an Seminaren teilnehmen. In der Abwesenheit von T. Baumann bekamen wir die Verantwortung für die Spiel- und Rauferstunden übertragen. 
Ausgehend von der Faszination über die innerartliche Kommunikation von Hunden entstand auch das Erziehungskonzept unserer Hundeschule. Durch die Erkenntnis, daß Hunde ebenso wie Menschen als Individuen zu behandeln sind, vertreten wir die Meinung, daß es in der Hundeerziehung keine Patentrezepte gibt. Wir erarbeiten für jedes Mensch-Hund-Team ein spezielles Konzept zur Erziehung bzw. Problemlösung.

Die Vierbeiner an unserer Seite

Tom, Meilerchen, Massimo 


Tom zog als erster Hund am 24.07.1998 bei uns ein. Ein türkischer Straßenhund, wie er im Buche steht. Wir könnten Bücher füllen mit Erlebnissen mit ihm... Er bleibt für immer unvergessen und wie jeder unserer Hunde etwas ganz besonderes, mit seinem Eigensinn, seinem Charme und seiner großen "Klappe". Tom wurde fast 17 Jahre alt und dafür sind wir sehr dankbar, wenn auch die letzten 2 Jahre für ihn und für uns nicht ganz leicht waren. Tom schlief zuhause in unseren Armen ein Jahr nach unserem Lumpi am 22.06.2013 für immer ein.

 

 

Louis, Buschner, Grande, der König 

 


Louis kam als zweiter Hund im August 1999 nicht ganz einjährig zu uns. Wir wollten für Tom einen Gefährten haben und wurden im Tierheim Dresden fündig. Seinen leeren Blick, die ausdrucks- und freudlosen Augen damals werde ich nie vergessen. Es dauerte ca. eine Woche und die beiden unkastrierten Rüden fingen an sich zu mögen, miteinander zu spielen und später auch gemeinsam Artgenossen zu "verhauen". Damit gab es für uns Probleme an die wir nie gedacht hätten. Eine lehrreiche Zeit mit Höhen und Tiefen begann. Louis war als Schäferhund-Kangal- Mischling mit einem Herdenschutzhundcharakter ein Lehrer, den wir uns nur hätten wünschen können. Er war ein traumhafter Familienhund, der auch für unsere später geborenen Kinder ein toller und geduldiger Spielgefährte wurde, der aber nach außen hin wirklich v.a. keine tierischen Freunde kannte. Und das wurde für uns - in der Stadt lebend- immer wieder gefährlich. Weil "der will nur spielen" für Louis nur "abzuwehren" war...

Mit dem Rudel Tom & Louis lernten wir viel und kamen auch in Kontakt zu Thomas Baumann, der uns in der Anfangszeit der "Rudelprobleme" Hilfestellung gab. Die 2 Rüden verbrachten ihr gesamtes Leben bei uns und Louis verstarb nur 6 Wochen nach Tom. Er erlitt einen schweren Schlaganfall, in dessen Folge er nicht mehr in der Lage war aufzustehen. So blieb uns nur der letzte Liebesbeweis: ihn auf dem letzten Weg zu begleiten. Und so starb Louis fast 15jährig ebenfalls in unseren Armen am 17.08.2013. In unseren Herzen bleibt er der König - mit einer Ausstrahlung von Stolz, Anmut, Eleganz, Kraft und einer sehr sanften Seele.


Lumpi, Herr Zach, Zachamir

Lumpi lernten wir durch den Kontakt zu einer Tierheimmitarbeiterin des Tierheims Dresden zu Ostern 2005 kennen. Er war ein 5 Jahre alter, bildschöner Deutscher Schäferhund, der leider hochgradig aggressiv und deshalb immer wieder im Tierheim gelandet war. Wir wollten für ihn kämpfen und hatten den Glauben, dass wir das schaffen können. Das erste Kennenlernen verlief heftig. Er hatte eine unbändige Energie, war zäh, ausdauernd und auf der anderen Seite unheimlich loyal seinen Menschen gegenüber. Es gab im Zusammenleben mit ihm sehr viele Täler und Gipfel und wir lernten mit einem Hund umzugehen, der mit Hunden absolut entspannt war und im Gegensatz dazu bei Menschen nur mit Vorsicht zu genießen. Er lernte bei uns, dem Menschen zu vertrauen und das war das größte Geschenk, was wir ihm und uns machen konnten. Wir gaben trotz zahlreicher Tiefschläge nicht auf, auch wenn es emotional nicht immer einfach war. In das bestehende Rudel gliederte er sich als kastrierter Rüde problemlos ein. Leider litt er an hochgradiger HD, Cauda equina- Kompressionssyndrom und Spondylose. Ein Tierarzt meinte aufgrund der Röntgenuntersuchung, er würde wohl nicht älter als 9 bis 10 Jahre alt werden. Die ersten Jahre hatte er stets einen Maulkorb um, an welchen er sich gewöhnt hatte wie an eine Brille. Als er älter wurde und sein Vertrauen gewachsen war, brauchte er diesen nur noch beim Tierarzt. Lumpi musste ebenfalls von uns erlöst werden, da er an einer schweren Cognitiven Dysfunktionsstörung litt, einer Erkrankung, die mit motorischen Problemen und geistigen Ausfällen einhergeht und mit einer Demenz beim Menschen vergleichbar ist. Er durfte 13jährig in unserem Haus am 22.06.2012 in unseren Armen sanft entschlummern und es war für uns ein Trost, dass für den einstigen Kämpfer eine geringe Dosis des Medikaments nötig war, bis er los ließ. Sein fast grenzenloser Kampfgeist und seine ebenfalls fast grenzenlose Loyalität waren beeindruckend und faszinierend und werden für immer unvergessen sein, ebenso wie seine Schönheit!



Fides, Fidelchen, Fidelmausi

Mit Fides erfüllte ich mir einen langgehegten Herzenswunsch - eine erste Beauceronhündin. Nach langer Suche nach dem richtigen Züchter suchte ich mir aus 11 Welpen, wovon 10 Hündinnen waren, mein erstes Hundemädchen aus. Sie sollte mein Seelenhund werden und so passierte es auch. Im Alter von 8 Wochen zog der erste Welpe vom Züchter in unsere Familie mit 2 Erwachsenen, 2 Kindern und 3 Rüden ein. Die kleine Dame, welche am 17.06.2009 bei Tony Hartwig, einer Züchterin mit Herzblut bei Kassel geboren wurde, wußte von Anfang an genau was sie wollte. Sie war geprägt von einer sagenhaften Sensibilität, sie las mir jeden Wunsch von den Augen ab und unterstützte uns bereits im Alter von zarten 9 Monaten mit einer unglaublichen Ausdauer und Arbeitsfreude in der Hundeschule. Wir wurden ein Herz und eine Seele - einfach unbeschreiblich. So hatte ich es mir immer gewünscht. Es war mir eine Freude... Doch dann erlebte ich das Schlimmste, was ich bis dahin in meinem Leben begreifen mußte: Im Alter von knapp 1,5 Jahren ihre Diagnose Knochenmarkskrebs!!! Nach Untersuchungen in Berlin, Versuchen der Bluttransfusion und Chemotherapie gänzlich ohne Erfolg brach es uns das Herz als wir sie bereits am 09.01.2011 erlösen mußten. Sie war so schwach, dass sie kaum noch laufen konnte, klapperdürr und das Fressen verweigerte sie bereits seit 2 Tagen. Nach einem letzten gemeinsamen Spaziergang, einem letzten gemeinsamen Familienmittagsschlaf im großen Bett lief der Countdown ab... Für immer unvergessen, immer in unseren Herzen und ewig in unseren Träumen mußte unsere Maus als erste den Weg über die Regenbogenbrücke gehen und wir den Weg auf Erden ohne sie fortsetzen- fast unmöglich, meine erste Depression!


Geny, Schnuffe, Pützi, Rüdin

Unsere Geny war für uns der Lichtblick, nachdem unsere Fides gestorben war. Für sie nahmen wir eine weite Reise auf uns, denn es gab zu dieser Zeit in Deutschland keinen Wurf. Sie wurde am 26.01.2016 in Frankreich, dem Ursprungsland der Rasse, in der Nähe von Marseille geboren. Geny stammt aus einer typisch französischen Zucht mit Zwingeranlagen - ähnlich der Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere. Sie war genau 8 Wochen alt als wir sie in unsere Arme schließen durften und sie hatte von Anfang an den Schalk im Nacken. Größer hätte der Unterschied zu unserer Fides kaum sein können. Schnuffe gab schon im Welpenalter immer ein Widerwort, wollte nicht aportieren, nicht bleiben und schon gar nicht mal allein zuhause warten. Ihre Erziehung musste sprichwörtlich mit der Faust im Samthandschuh erfolgen - mit Ruhe, Konsequenz, Wiederholungen und Humor. Sie war so frech: wenn ich den Kindern auf der Couch vorlesen wollte, sprang sie auf die Couch, krabbelte über die Kinder und biss ins  Buch. War ich bei meiner Mutter im Garten, fiel sie immer wieder in den Teich und riss dabei jedes Mal die gesamte Bepflanzung mit in die Tiefen. Wenn Besuch kam, den sie mochte wurde dieser wild angesprungen... Ich könnte noch vieler dieser Dinge erzählen von diesem Kindskopf. Es dauerte lange bsi Geny wirklich erwachsen wurde. Der Anfang war mit ihrer Läufigkeit im Alter von 14 Monaten gemacht und dann bekamen wir Stück für Stück eine tolle Hündin mit dem Einschlag des Herdenschutzhundes, des Hüters - souverän & loyal. Jetzt liebt sie die Familie sehr, allen voran ihr Herrchen. Aber sie merkt sich auch alte Bekannte sehr gut und begrüßt diese herzlich. In der Hundeschule arbeitet sie sehr gern und recht streberisch. Sie möchte gefallen und belohnt werden. In der Spielstunde arbeitet sie fantastisch Hand in Hand mit uns, wenn es um das Korrigieren von  verhaltensauffälligen Hunden geht. Sie hat dafür einen Blick entwickelt - sagenhaft! Wir wünschen uns mit ihr ganz viele wunderschöne Jahre!


Swip, Juiceman, Big


Am 24.06.2012 erfüllten wir uns wieder einen Herzenswunsch. Fabian wollte schon immer einen großen, kräftigen Beauceronrüden an seiner Seite und nun war es an der Zeit. An diesem Tag zog Harvey and Sons von der Hansteinmühle, geboren am 30.04.2012, bei uns ein. Er stammte von der gleichen Züchterin wie unsere Fides und sie hatte ihn für uns ausgesucht. Bei unserem ersten Besuch im Mai 2012 entschied auch er sich für uns  - und so erfreut er uns seit dem.

Juicy ist der liebste Hund, den wir je hatten. Er hat sich praktisch selbst erzogen. Geny nahm ihn an wie ihr eigenes Baby, denn als er kam, war sie gerade Scheinmutter. Sie zog ihn auf und er genoss es in vollen Zügen. Swip ist ein toller Rüde, wie man es sich vorstellt: souverän, selbstbewusst, jedem Streit aus dem Weg gehend, sportlich, nur seine engste Familie liebend, kein Hauch von Aggression... Ich könnte nur so schwärmen. Er war plötzlich da- mein neuer Herzenshund! Swip wählte nicht sein Herrchen, sondern mich und so haben wir nun jeder unseren Beauceron - ganz anders als gedacht, aber schön! Wir hoffen, dass er ein sehr langes und erfülltes Leben bei uns haben wird.



 

Fido, Dulle, Jan, (Dieter)

 


Als unser Lumpi im Juni 2012 gestorben war, schrieb ich eine Mail an das Tierheim Dresden, mit einem Dank für diesen tollen Hund und die sehr lehrreichen Jahre mit ihm. Als wir dann Mitte August 2012 aus dem Urlaub wieder kamen, erreichte uns wiederum eine Mail vom selbigen Tierheim- darin ging es um einen Malinois-DSH-Mischling namens Dieter...

Montag lasen wir die Mail und Dienstag Mittag fuhren wir ins Tierheim. Dieter war genau an Fides 3. Geburtstag im Tierheim gelandet- am 17.06.2012. Für uns war das kein Zufall. Dieter war ein Findling, hatte Durchfall wie Wasser, lief nur im Kreis und war vollkommen unerzogen und abgemagert. Wir nahmen ihn mit und wollten ihn aufbauen und fit machen für eine Vermittlung, denn wir hatten ja bereits 4 Hunde... Schnell wurde uns aber klar, dass dieser intelligente und sehr aktive Hund eine gute Führung, klare Aufgaben und Beschäftigung brauchte. Zudem hatte er durch seine Vorgeschichte große Verlustängste und verfiel immer wieder schnell in stereotypes Verhalten. Auch sein Beutetrieb ist sehr stark ausgeprägt. Seine große Liebe gilt aber vor allem unserem großen Sohn, so dass bald klar wurde, dass er bleiben darf. Fido leidet an Übererregbarkeit und benötigt deshalb sehr regelmäßig Ruhepausen und Schlaf um alles erlebte zu verarbeiten. Er überrascht uns immer wieder mit seinen Streichen und ist ein richtiger Clown. Wir sind gespannt auf die noch kommenden Jahre und was wir mit ihm noch so alles erleben werden.


Anni von Prieseglück, Betelchen, Bart


Schon zu Beginn unserer Hundeschulzeit verzauberte uns eine kleine Zwergdackeldame in rauhhaar namens Nelly. Nelly war winzig klein- wie ein Taschendackel- aber erstaunte uns umso mehr mit ihrer Willenskraft, Persönlichkeit und Ausdauer. Damals sagten wir uns: "Wenn wir mal zu alt sind für einen großen Hund, dann wird es ein Zwergrauhaardackel werden..."

Nun ja - so alt sind wir noch nicht, aber im Jahr 2014, Frühling, kam erneut ein Zwergdackelchen zu uns in die Hundeschule - "Emil". Er brachte auf Anhieb unsere Herzen zum schmelzen. Und so kam es, dass unsere Idee von der Zucht der kleinen rauhaarigen Zwerge wuchs. Ich stellte mir vor eine kleine braune Hündin zu haben, sie zur Zuchtzulassung zu bringen und einmal Welpenglück zu erfahren.

So sucht ich sehr lange und fand mit viel Glück unsere kleine Anni, geboren am 14.06.2014. Im Alter von 2 Wochen lernten wir sie kennen und verliebten uns augenblicklich und das goldhamstergroße Welpchen. Nun mussten wir noch 6 Wochen warten und am 10.08.2014 holten wir den Winzling mit gerade mal 1700g ab. Anni wurde das erste Mal mit 11 Monaten läufig und erreichte einen Brustumfang von 33cm- also perfektes Zwergenmaß mit Ausdauer, Persönlichkeit und Willensstärke- eben ein Dackel! Auch die Erziehung eines Dackels funktioniert, wenn man geduldig und motiviert bei der Sache bleibt. Agility ist ihre Lieblingssportart, aber auch Ball suchen, joggen, am Fahrrad laufen und wandern sind ihre Spezialitäten und dann noch das Lieblingsfach: Körperkontakt mit der Familie - kuscheln auf der Couch und schlafen im Bett :-) 

Anfang April 2016 fuhren wir deshalb auch zur Hundeausstellung  Chemnitz um ein Formwerturteil zu bekommen, welches für die Zucht mit Papieren nötig ist - aber leider wurde die kleine wegen eines minimalen (1mm!!!) Canini-Engstands disqualifiziert.... Wir hatten leider die Milchzähne zu spät ziehen lassen. Naja, hinterher ist man immer schlauer! Damit starb zumindest erstmal der Traum von der Zucht mit Papieren... Sie bleibt trotzdem unsere große Liebe!!!



Duplo von der Wacholderheide, Tiggi


Am 08.03.2016 erblickte ein kleiner süßer Schokoriegel das Licht der Welt. Seine Züchterin verliebte sich sofort in ihn und wollte ihn gleich als zukünftigen Deckrüden behalten... Nach einiger Überlegung waren doch schon genug Hunde im Haus und er sollte nun doch ein neues Zuhause finden. Es dauerte ein Weilchen und es fand sich noch nichts passendes...

In mir reifte die Überlegung selbst einen kleinen braunen Rüden anzuschaffen um Anni, die ja nur einmal im Jahr läufig wird und sich ihre Liebe selbst aussucht (diesmal sollte Swip ihr Romeo sein) einmal decken zu lassen. Ein Rüde mit Papieren, der zur Zucht zugelassen wäre, könnte dann als Deckrüde beim DTK aktiv sein und gleichzeitig, wenn es bei uns einmal passt, Anni decken...

So suchte ich beim DTK und stieß auf eine geringe Anzahl von Würfen, von denen nur wenige wirklich Welpen braun mit Abzeichen und nicht braun saufarben hatten... Ich sah Duplo und es war um mich geschehen. So vereinbarte ich am 3.6.16 für 13.00Uhr die Abholung, sprach dann mit meinem Mann und dieser plädierte an die Vernunft: "Müssen wirklich 5 Hunde sein? Brauchen wir noch einen Dackel?"... Ich sagte die Abholung wieder ab. 

2 Wochen später, am eigentlich 7.Geburtstag meiner Fides, war ich etwas traurig- wie immer an diesem Tag. Ich sah wieder auf der Teckelseite nach und da waren aktuelle Fotos von Duplo - ich sah ihn- er war noch hübscher als zuvor - ... Kurze Zeit später saßen mein Mann und unser goßer Sohn im Auto um den kleinen aus Fürstenwalde abzuholen. Er war da bereits 14,5 Wochen und hatte, meiner Meinung nach, nur auf uns gewartet... Wie es weiter geht, werden wir sehen...