Hundeschule Dresden 

Wir haben das Konzept für Sie und Ihren Hund.

Welpen & Junghunde

Auch die innerartliche Kommunikation will gelernt sein um Spätfolgen für den heranwachsenden Vierbeiner zu vermeiden.
In Welpenspielstunden ist es wichtig, dass möglichst viele in Größe und Aussehen unterschiedliche Rassen und Mischlinge teilnehmen. Denn nur so kann der junge Hund lernen, die Mimik und Gestik anderer Artgenossen zu deuten. Hierfür ein paar Beispiele:
Für einen Labrador erscheinen Schäferhundohren ungewohnt, denn seine Wurfgeschwister hatten alle Schlappohren. Andersherum gilt natürlich das Gleiche- der Schäferhundwelpe muss die Ohrensprache des Labradors verstehen lernen.
Boxer oder Bulldoggen werden oft missverstanden, da sie immer vermeintlich die Nase "runzeln" und somit "Aggression" demonstrieren.
Der Rhodesian Ridgeback führt zur Verunsicherung mancher Hunde, da er seine Nackenhaare stets gesträubt hat.
Hunde mit langem Zottelfell haben eine verhältnismäßig geringe Möglichkeit mit Körpersignalen zu sprechen: das Nackenfell kann nicht aufgestellt werden, die Ohrenstellung ist nur schwer zu erkennen.
Andere Vierbeiner wieder mit langen überhängenden Lefzen, können nur schwer ihre Zähne drohend zeigen...

Die Rassen, ob groß oder klein, sind so unterschiedlich in ihrem Phänotyp, dass ein Hundewelpe erst sehr viel lernen muss, bevor er zweifelsfrei einen jeden Artgenossen eindeutig verstehen kann.


Die Welpenspielstunde, in der der junge Hund nur positive Erfahrungen mit seinesgleichen macht, ist die Grundvoraussetzung für einen später konfliktfreien Umgang mit Artgenossen.